Erdbeben in Myanmar: Höchste Notfallstufe
Die WHO hat für Myanmar die höchste Notfallstufe ausgerufen und warnt vor schwerwiegenden Krankheitsausbrüchen. Nach dem schweren Erdbeben am Freitag liegt in den betroffenen Regionen fast alles in Trümmern. Viele Tote und Verletzte sind zu beklagen und es werden stündlich mehr. Gleichzeitig wurden mehrere Krankenhäuser bei dem Beben zerstört oder beschädigt.
Wir haben Verstärkung in das Erdbebengebiet entsandt, um die betroffene Bevölkerung so schnell wie möglich zu unterstützen. Bitte helfen Sie mit!
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Unsere Nothilfe in Myanmar
Ärzte der Welt ist seit mehr als 30 Jahren in Myanmar aktiv, mit aktuell 250 Mitarbeitenden. Dadurch können wir nach der Katastrophe nun direkt den Menschen helfen. Unsere Teams treffen derzeit alle Vorbereitungen, um so schnell wie möglich medizinische Nothilfe zu leisten:
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Mit Ihrer Unterstützung können wir Betroffene in mobilen Kliniken versorgen, Medikamente und Notfallpakete verteilen. Auch psychosoziale Hilfe wird dringend benötigt.
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Viele Krankenhäuser vor Ort sind derzeit überlastet und überfordert. Wir wollen so viele wie möglich unterstützen und beim Wiederaufbau der beschädigten Einrichtungen helfen.
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Wir müssen jetzt schnell handeln, um Epidemien vorzubeugen, z.B. durch die Verteilung von Hygienepaketen. Sonst besteht ein hohes Risiko, dass sich viele Menschen mit Krankheiten wie Cholera infizieren.
„Die unmittelbare Priorität ist die Deckung des Grundbedarfs: medizinische Versorgung, Wasser, Nahrungsmittel und Unterkünfte. Wir werden Verstärkung in die Nähe des Epizentrums schicken, um den Bedarf zu ermitteln und so schnell wie möglich Nothilfe zu leisten.“
Helena Ranchal,
Leiterin Internationale Programme, Ärzte der Welt Frankreich
Die Katastrophe ereignet sich zu einem Zeitpunkt, zu dem das Land bereits mit einer politischen und humanitären Krise konfrontiert ist. In Myanmar gibt es einen anhaltenden bewaffneten Konflikt. Die Bevölkerung ist zudem häufig von Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Wirbelstürmen und Erdbeben betroffen. Erst im letzten Jahr leistete Ärzte der Welt nach starken Überschwemmungen Nothilfe.

Ihre Spende für Myanmar
Ihre Unterstützung ist wichtig, damit unsere Teams medizinische Nothilfe für die Menschen in Myanmar leisten können. Bitte helfen Sie mit einer Spende!
- 60 € ermöglichen z.B. wichtige Medikamente wie Antibiotika.
- 90 € sind ein wichtiger Beitrag z.B. für Notfallpakete.
- 125 € helfen dabei, beschädigte medizinische Einrichtungen wieder einsatzbereit zu machen.
Bilder: Sai Aung Main / AFP, Sébastien Duijndam